Madame Missou

Der Welt-Nutella-Tag – Für ein gesundes Gemüt

Am 5. Februar feierte die Welt den Tag der Schoko-Haselnuss-Creme Nutella. Als Schokoladenliebhaberin mache ich daraus immer einen persönlichen Feiertag mit Freundinnen und einer ausgefallenen Schoko-Kreation. Heute stelle ich dir mein Lieblingsrezept vor und zeige, warum es okay ist, sich auch mal etwas Süßes zu gönnen.

Deine Vorsätze stehen dir nicht im Weg

Alors, natürlich hast du recht. Das Jahr ist noch jung und somit auch unsere guten Vorsätze, wie zum Beispiel „Keine Süßigkeiten mehr essen“. An Tagen wie dem Welt-Nutella-Tag, schleichen sich dann leise Zweifel in den ehrbaren Vorsatz. Denn wie soll frau einen Tag zu Ehren der Schoko-Creme feiern, wenn jeglicher Naschkram auf der roten Liste steht? Wo bleibt da der Spaß, der Genuss? Mein persönlicher Vorsatz lautet daher: „Ich will bewusster essen.“ Kein Überschwang also, aber vor allem auch keine dogmatischen Verbote. Und an so einem besonderen Tag muss es dann eben auch mal Schoki sein und kein Fitnessrezept.

Pfleg auch deine Seele

Natürlich ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten und seinen Körper mit gesunden Snacks fit zu halten. Mindestens genauso wichtig ist es aber, die Seele zu verwöhnen. Nicht umsonst spricht man auch von Soulfood. Es ist also erlaubt, wenn nicht gar ein Muss, sich ab und zu mal, neben einem ausgewogenen Ernährungsplan, mit ein paar Naschereien zu beglücken.

In meinem Fall ist das zum Beispiel ein Croissant zu meinem Nachmittagskaffee. Denn sich selbst strikt Dinge zu verbieten, klappt erfahrungsgemäß auf Dauer nie. Früher oder später überkommt einen dann die typische „Heißhungerattacke“ und die schönen Vorsätze verpuffen wie von Zauberhand.

So klappt die Ausgewogenheit

Im Laufe der Zeit habe ich mir ein paar Tricks zu eigen gemacht, mit denen eine ausgewogene, gesunde Lebensweise fast von allein funktioniert. Dabei habe ich nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.

  1. Genug Schlafen: Müdigkeit kann dich träge und hungrig machen. Wie viel Schlaf du brauchst, ist individuell verschieden, aber weniger als sechs Stunden pro Nacht sollten es auf Dauer nicht sein.
  2. Fitness ist wichtig, denn beim Sport schüttet dein Körper Endorphine aus, die dich glücklich machen. Da sind die Zucker-Endorphine gar nicht mehr nötig.
  3. Hör auf deinen Körper: Du solltest dir alles gönnen, wonach dein Körper verlangt. Normalerweise wird er dir schon von selbst mitteilen, wann du satt bist. Iss also langsam, genießerisch und bewusst. Und vor allem: Aus den richtigen Gründen. Frustessen oder Naschen aus Langeweile führt nur zu einem buchstäblich miesen Bauchgefühl. Mach in solchen Momenten lieber einen Spaziergang, der die den Kopf frei pustet.
  4. Ausgewogenes Essen: In der Theorie bedeutet das:Eine Mischung aus fettarmem Eiweiß, guten Fetten, Kohlenhydraten undjeder Menge Ballaststoffen. Ganz praktisch: Wenn es mittags eine Pizza gab, dann nimm abends einfach einen leckeren Bauernsalat oder einen Magerquark mit viel frischem Obst.

Ausgewogen heißt aber eben, dass du ohne Bedenken mal etwas Süßes essen kannst. Deswegen gibt es jetzt auch endlich meine Lieblingssüßspeise:

Crêpes-Spießchen mit Nutella und Früchten

Als kleinen Tipp rate ich dir, dazu ein paar Freunde einzuladen, denn so geht es schneller, macht viel mehr Spaß und schmeckt doppelt so gut!

Also, ma chère: Nasch dich glücklich, aber genieße bewusst und in Maßen. So hältst du deinen Körper gesund und dich selbst zufrieden und glücklich.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Lust und Laune auf den nächsten Welt-Nutella-Tag machen und dich auf die Seite der glücklichen Gelegenheits-Naschkatzen locken.