Madame Missou

Gut gelaunt Ordnung schaffen: Acht kleine Strategien gegen das Gerümpel des Alltags

Sommerurlaub und es regnet, oh non! Jetzt in schlechter Laune zu versinken, wird die Wolken jedoch auch nicht vertreiben. Wer sagt, dass wir nicht trotzdem ein schönes Sommerkleid anziehen können? Und sind da nicht noch die Fotos vom letzten Urlaub, die nur darauf warten, in ein Album geklebt zu werden?

Genau die richtige Gelegenheit, mal wieder ein bisschen Ordnung in Kleiderschrank und Co. zu bringen! Ok – mit guten Vorsätzen ist das immer so eine Sache. Ich drücke mich auch häufig vor den lästigen Hausarbeiten. Doch Aufräumen kann Spaß machen! Mit meinen acht Tipps zur Ordnung wird Eure Anti-schlechtes-Wetter-Mission zum vollen Erfolg!

1. Entrümple dein Umfeld

Die Stehlampe ist kaputt und lässt sich nur mühselig reparieren? Ab damit auf den Elektroschrott! Die Karotten im Kühlschrank sehen bereits aus wie Zucchini? Ein Fall für die Tonne! Alte Unterlagen, angeschlagenes Geschirr, Socken, durch die man schon Zeitung lesen kann – wir alle besitzen zu viele Gegenstände, die wir weder brauchen noch nutzen. Entrümple dein Umfeld, mach dich frei! Sobald du dich von ungeliebten und unbrauchbaren Dingen getrennt hast, wirst du merken, dass du wieder mehr Überblick gewinnst.

2. Die Grundordnung finden

Jeder Mensch tickt anders – die einen sind wahre Putzteufel und andere haben für Ordnung wenig übrig. Doch gemeinsames Zusammenleben erfordert Kompromisse: Dazu gehört eben auch, eine gemeinsame Grundordnung zu finden. Das bedeutet nicht, dass es zu jeder Zeit so sauber sein muss, dass ihr vom Fußboden essen könnt – finde lieber einen Standard, mit dem du und dein Umfeld gut zurechtkommen.

3. Jeder muss seine Aufgabe kennen

Bei mir zu Hause versuchen wir, die Hausarbeiten gerecht zu verteilen. Das klappt zwar nicht immer zu 100 Prozent, ist meiner Erfahrung nach aber die beste Lösung. Mein Mann hat zum Beispiel einen grünen Daumen, während bei mir sogar Kakteen welk werden. Natürlich kümmert er sich um alle Pflanzen – und hat auch noch großen Spaß daran. Ich schwinge hingegen viel lieber den Staubsauger – so teilen wir uns alle Aufgaben auf. Angenehmer Nebeneffekt: Das Aufräumen geht viel schneller vonstatten!

4. Alles hat seinen Platz

Mein wichtigster Ordnungstipp: Jeder Gegenstand sollte einen festen Platz in deiner Wohnung haben. Egal ob Schere, Lippenstift oder Pfeffermühle. Wenn sich diese Sammelorte erst einmal etabliert haben, ist es sehr leicht, die Ordnung zu halten oder schnell wieder herzustellen. Du brauchst nie mehr nachzudenken, wohin die Dinge gehören. Alles hat seinen Platz. Ich neige zum Beispiel dazu, Lippenstifte nach dem Benutzen einfach in meine Handtasche zu werfen. Kein Wunder, dass das gute Stück immer viel zu schwer ist, wenn ich eine halbe Drogerie darin spazieren trage. Auch hier ist einmal im Monat Entrümpeln angesagt. Du wirst nicht glauben, was ich manchmal so alles zu Tage fördere!

5. Halte Ordnung im Kleiderschrank

Neigst du dazu, deinen Kleiderschrank zu überfüllen, bis er aus allen Nähten platzt? Mir geht es nicht anders. Am besten mistest du ihn einmal pro Saison aus. Du bist dir nicht sicher, was wirklich weg kann? Hier ein kleiner Tipp von einer lieben Freundin, der mir sehr geholfen hat: Versieh jedes Kleidungsstück mit einem kleinen farbigen Klebestreifen. Sobald du das gute Stück anziehst, entfernst du den Streifen – nach einiger Zeit wird sich zeigen, welche Klamotten wieder nicht das Tageslicht gesehen haben. Dann heißt es: Adieu!

6. Klamotten verschenken und verkaufen

Vielleicht passt die Bluse, die du dir leider eine Nummer zu klein gekauft hast, deiner besten Freundin wie angegossen. In meinem Freundeskreis veranstalten wir gerne kleine Tauschpartys – das ist nicht nur lustig, sondern auch praktisch. Was trotzdem kein neues Zuhause findet, kannst du auf dem Flohmarkt oder im Internet verkaufen und verschenken. Auch gibt es viele Bedürftige, die auf Kleiderspenden angewiesen sind – hierfür stehen in vielen Städten Kleidercontainer bereit.

7. Halte die Küche übersichtlich

 

Der Toaster steht bereits auf der Mikrowelle, da die Popcornmaschine, der Entsafter und das Waffeleisen die halbe Küche in Beschlag nehmen? Dann probier‘s mal mit dieser Regel: Nur Geräte, die mehrmals in der Woche genutzt werden, stehen offen in der Küche. Die restlichen Staubfänger gehören in die Schränke!

8. Zusammen putzt es sich besser

Wenn ein größeres Sauberkeitskommando ansteht, ziehen am besten alle an einem Strang und machen sich einfach einen Spaß draus. Mein Tipp: Wie wäre es mit einem Putzwettbewerb? Für jedes entrümpelte Möbelstück gibt es einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, bekommt eine süße Belohnung!

Das waren meine kleinen Geheimnisse zum Aufräumen und Entrümpeln. Ich hoffe, es war etwas Passendes für dich dabei! Alles geschafft, und nun? Beine hoch und belohn dich für deinen Einsatz – zum Beispiel mit deinem Lieblingsessen, einem schönen Café au lait oder einem Strauß frischer Blumen!