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Ratgeber für Frauen, die sich trauen.

Weibliche Problemzonen entproblematisieren!

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Weibliche Problemzonen entproblematisieren!

Männer und Medien geben seit vielen Jahren vor, wie der perfekte Frauenkörper auszusehen hat – nur ist es den wenigsten vergönnt, das Idealbild einer „Sanduhr“ durch die Welt tragen zu dürfen. Grund genug, das Schicksal und die eigene Optik mit all ihren Problemzonen zu verfluchen und sich selbst zu überlassen – könnte man meinen. Doch weit gefehlt!

Madame Missou steht Ihnen in diesem kleinen Ratgeber als ganz persönliche Mental- und Fitnesstrainerin zur Seite. Nach einem ausführlichen Warm-up, in dem Sie unter anderem verschiedene Figurtypen kennen und schätzen lernen, vermittelt Ihnen die Autorin im anschließenden Workout konkrete Übungen, die einerseits der Veränderung Ihres Äußeren dienen, vor Allem jedoch auch Ihrem Inneren zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl verhelfen. So dass Sie sich nach 45 kurzweiligen Leseminuten vielleicht selbst die Frage stellen: Wo war eigentlich das Problem?!

Textprobe

4. Proportionen statt Problemzonen: typische Frauen-Figurtypen

Verinnerlichen Sie von vornherein: Das tatsächliche Gewicht ist für die Ausprägung Ihrer Figur nebensächlich – die angeborenen Proportionen entscheiden in erster Linie darüber, wo Ihr Körper etwas rundlicher und wo mehr oder weniger schmal wirkt. Es spielt also lediglich eine sekundäre Rolle, ob Sie 55 oder 75 Kilogramm auf die Waage bringen, zumal für eine sinnvolle Einschätzung des Gewichts auch die Körpergröße einbezogen werden müsste, genauso wie Muskelmasse, Alter… Konzentrieren wir uns auf die Proportionen und befassen uns hierfür zunächst mit den verschiedenen Figurtypen, in die sich Frauen (und Männer übrigens auch) einteilen lassen. Welchem Typ gehören Sie an?

4.1 Der A-Figurtyp: oben schmal, unten breit

Weiblich runde Hüften, die breiter als der Brustbereich sind, und Schultern, die meist schmaler als der Rest des Oberkörpers ausfallen, kennzeichnen den A-Typ, der auch als Birnentyp, Birnenform oder Dreiecksform betitelt wird. In der westlichen Welt ist dieser Figurtyp weit verbreitet. Er gilt bei uns als sehr feminin. Wenn Sie dem A-Typ entsprechen, teilen Sie möglicherweise das Leid vieler „Gleichgeformten“, die mit ihrer Figur äußerst unzufrieden sind. Vom grundlegenden Bau offenbart die Birne allerdings reichlich Schönes: Mit der ausgeprägt schmalen Taille und den meist langen grazilen Armen wirkt der gesamte Oberkörper sehr elegant. Auch der wohlproportionierte Schulter- und Rückenbereich zählt zu den Vorteilen dieses Körperbaus. Als nachteilig empfindet der A-Typ in der Regel die etwas ausladenden Hüften und Schenkel. Doch vergessen Sie nicht: Gerade ein solch ausladendes Becken symbolisiert die hochgeschätzte Gebärfreude und wird in zahlreichen Kulturen als überaus erotisch angesehen.

4.2 Der H-Figurtyp: alles gleich beim rechteckigen Bananentypen

Sportlich und maskulin angehaucht präsentiert sich der H-Figurtyp, auch Rechtecksform, Bananentyp oder Bananenform genannt. Ganz anders als die sehr feminine A-Frau ist bei der H-Burschikosen die Hüfte kaum ausgeprägt. Auch die Schulterpartie, Brust und Taille unterscheiden sich, wenn überhaupt, nur minimal in Bezug auf den Umfang. Von oben bis unten erscheint die Banane also sehr gleichförmig – im wahrsten Sinne des Wortes. Meist sucht man(n) bei diesem Figurtyp weibliche Rundungen vergeblich, da sowohl der Busen als auch der Po flach sind – ich habe mir aber sagen und zeigen lassen, dass es da durchaus Ausnahmen gibt. Jedenfalls wird der rechteckige Eindruck, den die H-Frau verkörpert, durch die nicht selten langen schlanken Arme verstärkt. Interessanterweise sehnen sich viele Damen nach einem solchen Körperbau, obwohl er alles andere als klassische Weiblichkeit ausdrückt. Der Grund für dieses Begehren ist schnell gefunden: Anders als die anderen Figurtypen plagen sich H-Frauen relativ selten mit Übergewicht. Selbst ohne entsprechendes Training sieht der Körper sportlich schlank aus. Umgekehrt fühlen sich die Bananen-Damen selbst oftmals unwohl – natürlich wegen der starken Knabenhaftigkeit und dem Fehlen weiblicher Rundungen.

4.3 Der O-Figurtyp: ovale Form mit Fokus in der Mitte

Eine dem O-Typ angehörende Frau muss sich nicht selten sagen lassen, mollig zu sein. Das herausragendste Merkmal der ovalen Form ist ein insgesamt sehr rundlicher Körperbau. Während Männer den in der Regel großen Busen weitestgehend zu schätzen wissen, fühlt sich die betroffene Dame damit meist ganz und gar nicht wohl. Umso weniger, als auch der Bauch eine üppige Polsterung aufweist. Im Gegensatz zum wohlbeleibten Oberkörper sind die Beine häufig schlank.

4.4 Der X-Figurtyp: die Sanduhr

Willkommen im Paradies, meine Damen! Schon seit einiger Zeit gilt die Sanduhr-Figur mit dem vermeintlichen Idealmaß von 90 Zentimetern Brustumfang zu 60 Zentimetern Taille zu 90 Zentimetern Hüftumfang als perfekter Körperbau. Fast jede Frau träumt davon, dem X-Typ zu entsprechen. Während der Brustbereich und die Hüfte sehr weiblich und ähnlich umfangreich ausgeprägt sind, zeigt sich die Taille deutlich schmaler. Rundungen an den richtigen Stellen zeichnen die Sanduhr aus. Übrigens kann es gut sein, dass die Oberweite trotz hohen Brustumfangs nicht unbedingt üppig ausfällt. Bei Übergewicht setzen sich die überschüssigen Pfunde bevorzugt an Schenkeln und Hüften fest, was das vom grundlegenden Bau her ausgewogene Verhältnis von Unter- und Oberkörper verändert und dem A-Typ ähnlicher werden lässt.

4.5 Der V-Figurtyp: oben breit, unten schmal

Die umgedrehte Dreiecksform wird als V-Typ, Apfelform oder Apfeltyp bezeichnet. Im Grunde ist dieser Figurtyp also das Gegenstück zur Birne. Zu der sehr ausgeprägten Schulterpartie gesellen sich ein ebenfalls breiter Brustbereich und eine im Verhältnis deutlich schmalere Hüfte. Durch den stark ausgeprägten Brustbereich ist auch der Busen häufig drall. Für viele stellt der V-Figurtyp einen formlosen, ja direkt plumpen Körper zur Schau. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch, dass die Breite von Brustkorb und Rücken zusammen mit der reduzierten unteren Körperpartie durchaus elegant erscheinen kann. Fettablagerungen an den schlanken Beinen mit den festen Waden sind äußerst selten; im Falle von Übergewicht neigt die Apfel-Frau eher zu Zunahme an Taille, Oberarmen und Rücken. Dadurch wirkt der Oberkörper noch apfelförmiger.

Nun, da Sie Ihren Figurtyp ermittelt haben (der auch eine Mischung aus zwei Formen repräsentieren kann), kennen Sie Ihre grundsätzlich – von Natur aus! – vorhandenen Eigenschaften. Versuchen Sie, die erwünschten Merkmale positiv hervorzuheben – etwa mit entsprechender Kleidung oder mit gezieltem Muskelaufbau – und arbeiten Sie an den weniger geschätzten Partien, um ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Sinnvolle Ratschläge und Übungen vermittelt Ihnen Madame Missou in Kapitel 6. Zuvor wollen wir uns noch mit der Magie des Busens und den Kampfzonen auseinandersetzen, die uns Frauen besonders zu schaffen machen!

4.6 Die Magie des Busens

Ob mädchenhaft, voll, spitz oder hängend: Ähnlich wie bei den Figurtypen lassen sich auch verschiedene Formen des Busens differenzieren. Bevor wir uns diesen widmen, möchte ich Ihnen noch in aller Kürze Grundsätzliches vermitteln: Bei jeder Frau, also auch Ihnen, ändern sich sowohl Form als auch Größe der Brust im Laufe des Lebens ständig. Neben Diäten, Schwangerschaften und dem individuellen Lebensstil spielen auch kulturelle Hintergründe und insbesondere genetische Veranlagungen eine Rolle. Einfluss hat auch, ob Frau einen Büstenhalter trägt oder nicht, und wenn ja, ob der BH auch richtig sitzt oder vielmehr zu groß beziehungsweise zu klein ausfällt. Übrigens ist es sehr gut möglich, dass sich Ihre beiden Brüste unterscheiden – es ist statistisch erwiesen, dass nur die wenigsten Damen identische Brüste haben; meist variieren Größe und Form. Nun aber zur Klassifizierung der Brustformen!

Inhaltsverzeichnis Weibliche Problemzonen entproblematisieren! Neues Selbstbewusstsein dank dem 45 Minuten Mental- und Fitness-Programm

1. Einleitung
2. Die größten weiblichen Problemzonen: der Mann und die Medien
3. Reine Kopfsache
3.1 „Ich-lasse-mich-gehen“-Haltung
3.2 Übertriebener Eifer
4. Proportionen statt Problemzonen: typische Frauen-Figurtypen
4.1 Der A-Figurtyp: oben schmal, unten breit
4.2 Der H-Figurtyp: alles gleich beim rechteckigen Bananentypen
4.3 Der O-Figurtyp: ovale Form mit Fokus in der Mitte
4.4 Der X-Figurtyp: die Sanduhr
4.5 Der V-Figurtyp: oben breit, unten schmal
4.6 Die Magie des Busens
4.7 Sonstige Kampfzonen
4.7.1 Orangenhaut
4.7.2 Haarige Angelegenheiten
4.7.3 Brüchige Fingernägel
5. Adieu Problemzonen!
5.1 Aktiv werden!
5.1.1 Ganz oben
5.1.2 Oben
5.1.3 Mitte
5.1.4 Hinten
5.1.5 Unten
5.2 Kleider machen Frauen – je nach Figurtyp
6. Wo ist das Problem?!
7. Anhang, Rechtliches und Impressum

Über das Buch

  • Titel: Weibliche Problemzonen entproblematisieren! Neues Selbstbewusstsein dank dem 45 Minuten Mental- und Fitness-Programm
  • Format: mobi, epub
  • Dateigröße: 2951 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 43 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: BookRix (20. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Coverbild: sylvi.bechle, Photocase.de
  • Aus der Reihe “Madame Missou KOMPAKT – Wissen in 45 Minuten”
  • Buchumfang: ca. 45 Minuten Lesezeit, 30 DIN-A4 Seiten, 65.000 Zeichen, 9.500 Worte

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Viel Spaß beim Lesen!

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