Madame Missou

Entrümpeln, aufräumen und gewinnen!

Liebe Leserin, was gibt es Besseres, als aufgeräumt und gut sortiert in ein neues Jahr zu starten? Exactement, nicht viel. Und genau deswegen rufe ich zur großen Madame-Missou-Aufräum-Challenge auf. Zu gewinnen gibt es auch etwas. Was genau und wie die Challenge funktioniert, erfährst du hier.

Ein strahlendes neues Jahr lädt doch besonders dazu ein, endlich mal zu entrümpeln und alle die kleinen Dinge auf- und wegzuräumen, die uns unterbewusst schon lange ein Dorn im Auge sind, non? Leider ist es manchmal trotzdem schwierig, einen Anfang zu finden. Und genau deswegen möchte ich jetzt einen passenden Anreiz schaffen: die Madame-Missou-Aufräum-Challenge. So funktioniert’s:

Mach mit bei meiner Aufräumchallenge

Die nächsten vier Wochen wird in jeder Woche ein anderer Raum oder Ort in deiner Wohnung auf Vordermann gebracht. Wir starten in dieser Woche mit dem Kleiderschrank, nächste Woche geht es weiter mit Badezimmer, dann kommt die Küche dran und zum Schluss dein Arbeitszimmer oder Arbeitsbereich. Dazu gibt es jedes Mal spezifische Tipps hier auf meinem Blog. Mitmachen kannst du ganz einfach, indem du ein Bild von deinen Aufräumaktivitäten (oder auch vom „Vorher“ oder „Nachher“ der aufgeräumten Bereiche) bei Facebook oder Instagram postest und mit dem Hashtag #madamemissouraeumtauf versiehst. So kann ich eure aufgeräumten Beiträge dann hinterher auch sehen und mich an dem freuen, was wir gemeinsam alles schaffen! Gleichzeitig hüpfst du dadurch in den Lostopf. Denn unter allen Teilnehmerinnen (und Teilnehmern) verlose ich ein gigantisches Buchpaket mit allen 15 Büchern, die von mir bisher erschienen sind.

Alors, dann fangen wir mal direkt mit dem ersten und gleichzeitig meist angsteinflößendsten Bereich an: dem Kleiderschrank!

So entrümpelst du deinen Kleiderschrank

Bei der Mammutaufgabe Kleiderschrank aufräumen (und übrigens auch in vielen weiteren Bereichen) helfen dir die W-Fragen:

1. Warum besitze ich das?

Vielleicht hast du dir die verrückte Netzstrumpfhose mal für eine Bad-Taste-Party gekauft oder das schicke Business-Kostüm für ein Vorstellungsgespräch angeschafft. Aber diese Dinge liegen in der Vergangenheit – vielleicht ist aus dem Gespräch ja auch nichts geworden oder die Party war irgendwie blöd. Aber selbst, wenn du positive Erinnerungen damit verbindest … brauchst du wirklich die Kleidung, um dich an diese Momente zu erinnern? Kleidung sollte getragen werden und – Hand aufs Herz – wirst du die coole Washed-Jeans mit dem riesigen Flicken am Po wirklich noch einmal anziehen? Wohl eher nicht

2. Würde ich es mir heute noch einmal kaufen?

 

Wenn die Antwort „Nein“ lautet, ist das auch ein eindeutiger Hinweis darauf, dass du das Kleidungsstück vermutlich heutzutage auch nicht mehr anziehst. Es entspricht nicht mehr der Mode oder einfach nicht mehr deinem Geschmack, der sich ja bekanntlich auch ändert. Hinfort damit und Platz für Neues schaffen.

 

3. Was will ich (noch) damit?

 

Naturellement, das eigene Hochzeitskleid wirft man nicht weg, auch wenn man es (voraussichtlich) nicht noch einmal anziehen und auch sonst keinem anderen Zweck zuführen wird. Bei anderen Kleidungsstücken solltest du dich aber schon fragen, warum du etwas immer noch aufbewahrst, obwohl du es niemals wieder anziehen wirst. Wenn es einen ideellen Wert für dich besitzt, kannst du vielleicht ein Stück Stoff abschneiden, einrahmen und aufhängen – so schaffst du gleichzeitig Platz im Kleiderschrank und dein Erinnerungsstück versauert nicht in irgendeiner Schublade. Manche Kleidungsstücke behalten wir auch, obwohl sie uns an etwas erinnern, das uns eigentlich traurig macht. Das sind Anker, die uns in der Vergangenheit festhalten. Weg damit und Fröhliches hereinspaziert!

 

So, die Aufgabe für die Woche steht: Räum deinen Kleiderschrank auf und zeig mir ein Bild davon. Gerne übrigens auch von den ganzen kuriosen Kleidungsstücken, die du dabei so hervorwühlst. Ich freu mich drauf und auf unsere gemeinsame Aktion!