Madame Missou

Zum Glück ist Glück deine Entscheidung

Alors, liebe Leserin, an besonders anstrengenden Tagen oder wenn gerade nichts so läuft, wie es sollte, wünschen wir uns doch alle eine kleine Extraportion Glück, oder? Ich gebe dir heute fünf Tipps zum Glücklich sein und werden.

Auf Kinoleinwänden, Plakaten, Magazin-Covern – überall strahlen die glücklichen Menschen um die Wette. Und wir selbst? Wir fühlen uns dann schnell als würden wir etwas falsch machen. Irgendwie am wahren Glück vorbei rauschen. Die erste gute Nachricht: Diese Menschen auf den Filmrollen und Fotos sind nur Fiktion. Dauerhaft und stets glücklich zu sein ist schlicht unmöglich. Und die zweite gute Nachricht: Auch wenn wir nicht immer zu einhundert Prozent glücklich sein können, gibt es Tipps und Tricks, die zuverlässig für einen Glücks-Push sorgen. Schau sie dir einmal an und entscheide selbst, welche davon individuell am besten zu dir passen und für dich funktionieren:

1. Eigene Bedürfnisse erkennen

Eigentlich ist die Gleichung leicht: Nur, wenn du weißt, wie deine persönlichen Bedürfnisse aussehen, kannst du sie auch bedienen und befriedigen. Das fängt im Kleinen an und lässt sich bis auf große Entscheidungen und Beziehungen ausweiten. In einer romantischen Beziehung wirst du nur dann dauerhaft glücklich werden, wenn die Eckpunkte passen. Manche Leute brauchen zum Beispiel viel Zweisamkeit, anderen ist persönlicher Freiraum wichtiger. Finde also zunächst in Ruhe heraus, wo deine Bedürfnisse liegen. Denn wenn du es selbst nicht weißt, wie sollen es andere dann wissen?

2. Ängste verlieren

Vor kurzem habe ich dir das Buch „Kill dein Kaninchen!“ vorgestellt. In dem Ratgeber geht es um ein wichtiges Thema: irrationale Ängste. Oft haben wir schon eine genaue, oder zumindest eine vage, Vorstellung von den Dingen, die uns glücklich machen würden. Aber eine Mauer der Angst hindert uns am Weiterkommen. Wenn deine Entscheidungen von Angst beeinflusst werden, ist es Zeit, sich ihr zu stellen und herauszufinden, woher sie kommt und ob sie begründet ist. Sprich doch einmal ganz ehrlich mit deiner besten Freundin über diese Furcht. Oft kann so ein offenes Gespräch schon helfen – es wird dir definitiv einen neuen Blickwinkel zeigen, der dir beim Überwinden der Mauer hilft.

3. Dich lieben

Ich kann es gar nicht oft genug erwähnen: Einer der wichtigsten Schritte zum persönlichen Glück ist, dass du dich genauso annimmst, wie du bist. Mit allen Fehlern und Stärken. Versuch mal, dich selbst wie eine gute Freundin zu betrachten. Niemand ist perfekt und trotzdem sind wir alle liebenswert. Vor allem sind wir es wert, dass wir uns selbst lieben.

4. Sich freimachen

Auf das richtige Maß kommt es an. Das wusste schon die Großmutter. Zu wenig sollte es nicht sein, aber auch nicht zu viel. Wenn der Terminkalender überquillt und Schränke und Schubladen aus allen Nähten platzen, bleibt im wahrsten Sinne kein Raum mehr, um die einzelnen Dinge zu genießen. Wenn das Telefon klingelt und du überlegst, ob du überhaupt Zeit hast, mit der Freundin zu quatschen oder, wenn du zwischen 23 Kleidern im Schrank nicht mehr das eine findest, das zum heutigen Tag passt, solltest du Ausmisten. Deinen Planer ebenso wie deine Wohnung. Du wirst sehen, es ist ein herrlich befreiendes Gefühl, das sofort für ein kleines Glücks-Extra sorgt.

5. Schaff dir deine Vier-Wände-Glücksoase

Eine positiv empfundene Umgebung sorgt auch für ein positives Inneres. Wer sich also in den eigenen vier Wänden wohl, sicher und geborgen fühlt, der kann Kraft tanken, entspannen und kreativ sein. Sieh dir deine Wohnung einmal durch die Brille des „Neuankömmlings“ an. Wenn du sie zum allerersten Mal betreten würdest, was würde dir gut gefallen? Was stört dich? Die Störfaktoren solltest du beseitigen. Manchmal hilft auch schon etwas Kleines, um der alten Wohnung neuen Glanz zu verleihen: neue Gardinen, eine kuschelige Decke oder eine farbenfrohe Blume auf dem Tisch. So lebt es sich gleich viel glücklicher.

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir, immer wieder kleine Glücksmomente entstehen zu lassen. Denn genau daraus sollte das Leben gemacht sein.